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Mittwoch, 2. Dezember 2015

Festivalbericht: Baltic Open Air 2015

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Zum 5. Mal fand das Baltic Open Air am 28. Und 29.08.2015 bereits auf der Freiheit in Schleswig statt, mit dabei Größen wie Eisbrecher, Schandmaul oder Uriah Heep. Dass das Festival aber mindestens von Flensburg bis Hamburg bereits seit Monaten in aller Munde war, hatte aber einen ganz anderen Grund: Mit Bekanntgabe des Veranstalters Daniel Spinlers im Februar 2015, dass die Band Frei.Wild als Headliner auf der Bühne stehen werde, entbrannten hitzige Diskussionen sowie unzählige Protestwellen, die bis zum Festivalende nicht enden wollten. Das Festival selbst verlief dagegen völlig ruhig und ohne böse Zwischenfälle. Auf 2 Bühnen präsentierten sich Bands unterschiedlichster Genres, freitags mit dem Opener Kärbholz, über Fiddler’s Green, der grandiosen Rammstein Tribute Band Völkerball bis zu Mittelalter-Folk mit Schandmaul oder Kevin Russell mit seiner Band Veritas Maximus, wobei Völkerball mit „heißem“ Flammenauftritt sowie Growdsurfing im Schlauchboot für die meisten das Highlight des Tages gewesen sein müsste.

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Am Samstag gab es neben den Kultbands Lautstark und Extrabreit die schwedische Heavy-Metal-Band Mustasch und die Rock-Urgesteine Uriah Heep. Im Vergleich zum Vortag konnte man allerdings sehr schnell sehen, auf wen die Besucher am meisten warteten. Von 3 Festivalbesuchern trugen im Durchschnitt 2 T-Shirts von Frei.Wild und so war es auch kein Wunder, dass es vor dem Auftritt der Band besonders kuschelig vor der Bühne wurde. Kurzzeitig unterbrochen werden musste der Auftritt von Frei.Wild, als die Bühne heftig Feuer fing, ausgelöst durch ein defektes Ventil einer Druckleitung der Pyrotechnik. Die Band musste sicherheitshalber die Bühne verlassen und die Zuschauer wichen vor den hohen Flammen zurück. Verletzt wurde aber niemand und die Security bekam das Feuer schnell in Griff. „Dann spielen wir jetzt einfach schneller“, war der Kommentar von Frontsänger Philipp Burger über die verlorene Zeit. Den Abschluss auf der Bühne bildeten die Power-Metal-Band Powerwolf vor Eisbrecher, die mit ihrer Musik noch einmal das Festivalgelände zum Beben brachte.

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Wer den besonderen Kick suchte, konnte seinen Mut bei einem Bungeesprung beweisen und sich kopfüber direkt auf das Festivalgelände stürzen. Hier konnte man aus 65 m Höhe ins Leere springen und das Festival von einer ganz anderen, sehr luftigen Seite, genießen. Insgesamt war das Rahmenprogramm sehr gelungen: Neben einem urigen Mittelaltermarkt und zahlreichen Imbissbuden war auch die Wacken Foundation vor Ort, die mittels Glücksrad Spenden sammelte, die Newcomer-Metalbands zugutekommen. Verbesserungsfähig sind beim Baltic Open Air nur einige Punkte der Infrastruktur.

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Die Anfahrt dauerte am Donnerstag Stunden, was wohl vor allem mit den starken Regenfällen der vorherigen Tage und damit verbunden mit unbefahrbaren Campingplätzen zu tun hatte. Viele Besucher haben keinen Campingplatz bekommen und mussten am Straßenrand im Auto übernachten. Gleichzeitig katastrophal war die Eingangskontrolle am Donnerstag, die ebenfalls Ewigkeiten dauerte. Waren diese Hürden aber erst einmal überwunden, war das Baltic Open Air ein voller Erfolg. Und weil es so schön war, startete direkt im Anschluss an das Festival auch bereits der Vorverkauf für 2016 mit Spezialpreis und exklusivem T-Shirt. Ob so wirklich die Wikinger rocken würden, wie es in der Festival-Werbung so schön heißt, ist fraglich. Aber ein empfehlenswertes Rockfestival ist das Baltic Open Air auf jeden Fall.

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Komplettes Line-Up
Freitag
Main Stage
  • Kärbholz
  • Fiddler’s Green
  • Völkerball
  • Schandmaul
  • Kevin Russell mit Veritas Maximvs
Sea Stage
  • Immortal Sin
  • Motorjesus
  • Up To You
Samstag
Main Stage
  • Mustasch
  • Uriah Heep
  • Frei.Wild
  • Powerwolf
  • Eisbrecher
Sea Stage
  • Loudstark
  • Extrabreit
  • Dystopolis
  • Crucified Barbara
Festivalbericht von Stefanie Kreft
Erschienen: Toughmagazine
Fotos: Hier lang

Mittwoch, 21. Oktober 2015

W:O:A Wacken Open Air 2015 – 30.07-01.08.2015

 

RAIN OR SHINE! Sich ausgiebig im Matsch suhlen während aus gigantischen Boxen derber Metalsound dröhnt, das konnten die 75.000 Besucher des diesjährigen Watten, nein Wacken Open Air, denn von Sturm, Starkregen bis Sonnenschein war alles dabei. Aber so richtig gestört hat das typisch norddeutsche Wetter niemanden und das nennt man dann wohl wahre Metal-Liebe. Mit Bier und aufblasbaren Pommesgabel-Gummihänden bewaffnet trotzten euphorische Metalheads in Gummistiefel und Regenmantel gekleidet der Schlammschlacht und den beschwerlichen Wegen vom Camping Ground zum Infield. Drei Tage lang gab es hier auf mehreren Bühnen ein musikalisches Highlight nach dem Anderen. Kleine Sensation des ersten Abends war das Zusammenspiel von SAVATAGE und dem TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA, gleichzeitig auf den beiden Hauptbühnen des Festivals. Am Freitag ging es mit etwas schönerem Wetter und SEPULTURA; AT THE GATES, HIGH FIGHTER, IN FLAMES und BOSS HOSS weiter. Schwierig gestaltete sich allerdings, pünktlich zu Konzertbeginn an der jeweiligen Bühne zu sein, denn nicht selten blieb man im Matsch stecken und verlor dabei auch noch seine Gummistiefel. Am Samstag, übrigens mit Sonnenschein und Sonnenbrandgefahr, legten Bands wie POWERWOLF und KÄRBHOLZ so richtig los. Bester Auftritt des Tages, oder sogar des ganzen Festivals, war aber der von SABATON. Trotz nicht ganz „friedlicher“ wirkender Panzer-Bühnendeko, ist es brechend voll vor der Bühne und die Bühnen-Show einfach genial. Nachlegen konnten auch Judas Priest sehr gut, die auf der Bühne richtig die Bretter krachen ließen. SANTIANO scheint ebenfalls zu einem stetigen Bestandteil des Festivals zu werden und zogen mit ihrem Auftritt Massen von Festivalbesuchern vor die Bühne. Traditionellen Abschluss bildet SUBWAY TO SALLY, die, wenn Sie denn einen Festivalauftritt geben, immer das Schlusslicht der Veranstaltung bilden, womit das 26. W:O:A einen gelungenes Ende findet. Allgemein wurde die diesjährige Ausgabe des Festivals von vielen Besuchern aber eher als mittelmäßig empfunden, sowohl LineUp als auch Bühnenshows und Auftritte der Bands konnten nicht 100%ig überzeugen. Dennoch war auch 2016 erneut in Rekordzeit ausverkauft. Bleibt zu hoffen, dass das W:O:A nicht noch mehr an seinem Flair verliert. Bericht & Fotos: skr


Erschienen: http://www.dasrockt-magazin.de/magazin/konzertberichte/wacken-open-air-2015-30-07-01-08-2015

Freitag, 14. August 2015

"Real statt Digital"-Tour Hassliebe und Herzlos 29.11.2015



"Real statt Digital"-Tour Hassliebe und Herzlos
Hamburg
29.11.2014

"Real statt digital". Unter diesem Motto stand die Herbst-Tour der beiden Bands “Herzlos” und “Hassliebe”. Dass bei der Tour definitiv alles real ist, davon überzeugten uns die zwei Rockbands bei den Auftritten in Hamburg und in Oberhausen, bei denen wir für euch dabei waren. Niemand braucht Musik vom Band und kleine technische Fehler verzeiht man gern, wenn dafür aus den Boxen ordentliche Rockmusik mit derben Texten und dröhnenden Bässen kommt. In dem kleinen, urigen Rockschuppen "Marias Ballroom" in Hamburg wurden die Bands von der Hamburger Rockband "Existent" als Vorband gebührend unterstützt und willkommen geheißen. Zum Auftritt von "Herzlos" gab es dann bereits kein Halten mehr. Ob es jetzt an Mädchenschwarm Marvin oder an der derben Rockmusik lag, die Stimmung war gewaltig und der Pogo extremst schmerzhaft. Auch HassLiebe legten einen genialen Auftritt hin und gaben einen Mix aus ihrem Song-Repertoire zum Besten. Selbst Matzes Crowdsurfing durfte nicht fehlen, auch wenn nicht viel Raum zur Verfügung stand. Und es war egal, wegen welcher Band das Publikum gekommen war, denn beide Bands überzeugten mit íhrem Sound so sehr, dass sowohl die Herzlos- als auch die HassLiebe-Fans sich in Windeseile auch für die jeweils andere Band begeisterten, was sich auch daran zeigte, dass der Merch-Stand stets gut besucht war. Besonders Highlight war natürlich, dass durch die geringe Größe des Clubs, der Abstand von Bühne und Publikum quasi nicht vorhanden war und die Bands somit für ihre Fans zum Anfassen nah waren. Fazit: Es wurde ausgelassen mitgegrölt, getanzt und gefeiert und man darf gespannt sein, was nächstes Jahr auf uns zukommt.

(Bericht und Fotos: skr)

Erschienen: DasRockt 01/2015


 




 



 





Broilers live in Kiel, Sparkassen-Arena 21.11.2014



Am 21.11.2014 waren die Broilers im Rahmen der 2. Hälfte ihrer "NOIR"-Tour live zu Gast in Kiel in der Sparkassen-Arena. Schon das Warm Up mit der Vorband “Dritte Wahl”, die Rostocker Band, die in Deutschlands Norden kaum einem Rockfan unbekannt ist, brachte die gut besuchte Halle ordentlich zum Kochen und heizte dem Publikum mit ihren Punkrocksongs schon so derbe ein, dass die Spannung in der Umbaupause für den Auftritt der Broilers bereits fast mit den Händen greifbar war. Als dann im Intro auf einer großen Leinwand, die die Bühne verdeckte, Szenen aus dem Bandleben gezeigt wurden, konnte kaum niemand den Auftritt des Hauptacts mehr erwarten. Der Vorhang fiel und bereits bei den ersten Klängen von "Zurück zum Beton" setzte ein riesiger Massenpogo ein und auch auf dem "Silberfelsenrücken", wie Sänger Sammy die Sitzreihen der Arena nannte, konnte sich kaum jemand mehr auf seinem Stuhl halten. Die fünf Bandmitglieder der Broilers holten sich Verstärkung durch Gastauftritte von Musikern mit Trompete und Saxophon, wodurch die Oi-Band  ihren Songs die genau richtige Dosis Ska und Rockabilly verpasste.


So unterschiedlich wie Sänger und Gitarrist Sammy Almara, Bassistin Ines Maybaum, Schlagzeuger Andreas Brügge, Gitarrist Ronald Hübner und Keyboarder Chris Kubczak auf den ersten Blick wirken, ein bunt gewürfelter Mix aus komplett verschiedenen Charakteren, bereits nach kurzer Zeit spürt man den engen Zusammenhalt und das gemeinsame Miteinander der fünf Punkrocker aus Düsseldorf. Und auch wenn Sammy als Sänger zum Frontmann und Kopf der Band wird, lenkt er bewusst die Aufmerksamkeit auf seine Bandkollegen, z. B. durch eingespielte Instrumentensoli, und holt somit alle aus "seinem" Schatten heraus.


Genauso verschieden wie die einzelnen Charaktere der Band sind auch die Songs der gespielten Setlist. Neben Songs aus dem aktuellen Album durften Klassiker wie "Ruby Light & Dark" oder dem allerersten Broilers Song "Blume" natürlich nicht fehlen. Und das Publikum grölte unermüdlich von Anfang bis Ende jeden Song mit. Nach "Heute schon gelebt" gab es dann mit "Wo es hingeht" die erste Ballade und es war faszinierend, wie die Broilers sowohl schnelle Rocktracks und gefühlvolle Balladen in ein Konzert packten und alles perfekt zueinander passte. Die Band gelang der Sprung von schnell zu langsam und zurück grandios und schaffte es, das Publikum die ganze Zeit in ihrem Bann zu halten. Und das Beste daran war, die Broilers schafften dies auch noch ohne großes TamTam und flashende Licht- oder Feuereffekte. Ok, mit Ausnahme der brennenden Fackel, die den Song "Ich brenn’ " untermalte.
Vielleicht lag es daran, wie die Band zusammen mit dem Publikum interagierte. So wurden zum Beispiel bei "Wie weit wir gehn" die starken Männer (und Frauen) aufgefordert, ihren "Lieblingsmenschen" auf die Schultern zu heben oder bei "Held in unserer Mitte" ein einzelner aus dem Publikum "auserkoren", der dann die Mitte eines riesigen Circlepits bildete.


Respekt galt an dem Abend vor allem Bassistin Ines, die am Vorabend das Konzert vorzeitig wegen Rückenschmerzen abbrechen musste und in Kiel das ganze Konzert inklusive zwei Zugaben durchhielt und der man die Schmerzen den ganzen Abend über nicht anmerkte.


(skr)


Setlist:

1. Zurück zum Beton
2. Heute schon gelebt
3. Wo es hingeht
4. Ist da jemand?
5. Tanzt Du noch einmal mit mir?
6. Harter Weg (Go!)
7. Vanitas
8. Grau, Grau, Grau
9. Ich will hier nicht sein
10. An all den Schmutz
11. LoFi
12. One Step Beyond
13. Dumm und glücklich
14. Ich sah kein Licht
15. Die letzten an der Bar
16. Ich brenn’
17. Wie weit wir gehen
18. Nur die Nacht weiß
19. Zurück in schwarz
20. In 80 Tagen um die Welt
21. Held in unserer Mitte
22. Nur nach vorne gehen
23. Ruby Light & Dark
24. Zusammen
25. Meine Sache
26. Singe, seufze, saufe
27. 33rpm
28. Blume

Erschienen: dasRockt 01/2015






Baltic Open Air 2015




Baltic Open Air 2015


Rocken wie die Wikinger… beim Baltic Open Air am letzten Augustwochende in Schleswig, der ältesten Wikingerstadt Europas. Nicht nur für Nordlichter ein MUSS! Am 28./29.08.2015 erwartet euch neben rustikalem Rock- und Metalmarkt ein hammer geiles Line Up, sehr deutschrocklastig und trotzdem internatianal und breit gefächert:


Eisbrecher
Frei.Wild
Uriah Heep
Kevin Russell mit Veritas Maximvs
Schandmaul
Powerwolf
Extrabreit
Fiddlers Green
Mustasch
Kärbholz
Völkerball
Motorjesus
Crucified Barbara<
Loudstark
UpToYou
Dystopolis
Immortal Sin


Ok, Camping-Fans finden sicher auch ein schickes Plätzchen, wobei es bei dem Aufgebot an erstklassiger Rockmusik wohl kaum Zeit für eine Verschnaufpause geben wird.


Tickets: www.baltic-open-air.de/shop


http://toughmagazine.de/festivals/vorbericht-baltic-open-air-2015/



BRDIGUNG „SPRENG DIE GOLDENEN KETTEN TOUR“ FEAT. SPITFIRE – 03.10.2014 – LÜBECK


BRDigung „Spreng die goldenen Ketten Tour“ feat. Spitfire
03.10.2014
Rider’s Café, Lübeck

BRDigung und Spitfire, zwei außergewöhnliche Nachwuchsbands, sind gemeinsam auf „Spreng die Goldenen Ketten Tour“ und am 03.10.2014 zu Gast im Rider’s Café in Lübeck. Punkrock meets KickAss Rock’n’Roll. Eine impulsive Mischung, die harten Pogo, geile Gitarrenriffs und ne ganze Menge Spaß verspricht. Und genau so war es auch. Als erste Band gaben Spitfire ihre Songs zum Besten. Mit Songs wie „My Way“ oder „Burn in Hell“ heizten die 3 Münchener dem Publikum so sehr ein, dass die Stimmung schon am Überkochen war, noch bevor der „Hauptakt“ des Abends überhaupt auf der Bühne stand. Die Songs knallen so energiegeladen durch das Rider’s, dass einfach jeder mitgröhlen und tanzen muss. Von der Tribüne, dem Balkon des Rider’s mit Ausblick auf die Tanzfläche, sah die tobende Menge jedenfalls sehr beeindruckend aus. Und wie oft kommt es schon vor, dass das Publikum bereits bei der „Vorband“ lautstark nach einer Zugabe schreit? Es wird definitiv Zeit, dass die Band eine neue Platte rausbringt und uns alle mit noch mehr feinsten Rock’n’Roll versorgt.

Nach einer kurzen Umbau- und Soundcheckphase, in der die Fans schon bei jedem Tontechniker und jedem Testdrum total durchdrehten, standen dann die Punkrocker BRDigung auf der Bühne und feierten mit ihren Fans die erste eigene Tour und den Neuanfang der Band in neuer Zusammensetzung. Und so wie schon der Bandname BRDigung auf Provokation und Sarkasmus schließen lässt, wundert es nicht, dass Sänger, Gitarrist und Bassist mit Masken auf die Bühne kamen. Das von der Band übliche Medley-Intro blieb aus und man merkt deutlich, dass aus der unbekannten Vorband mittlerweile eine eigenständige Headliner-Band mit einer stabilen Fangemeinde und einem Bühnenspektakel vom Feinsten geworden ist. Die Punkrocker blödeln und frotzeln auf der Bühne, Sänger Julez ist und war schon immer eine echte Rampensau mit einer unglaublichen Präsenz, Gitarrist Jonzen strotzte vor Energie, Schlagzeuger Da Prinz knallte dem Publikum die fettesten Drums um die Ohren und nachdem das Geheimnis um den neuen Bassisten gelüftet wurde -Alex, langjähiges Crewmitglied und Freund der Band- wird schnell klar, dass BRDigung einen absolut würdigen und sympathischen Nachfolger für den kürzlich ausgeschiedenen Bassisten Tobsen gefunden haben.
Die Setlist mischt sich durch altbekannte Songs der früheren Alben und Songs der neuen Platte „In goldenen Ketten“. Absolutes Highlight für die Fans war „Sommerlied“, dass sich die Fans mehrfach so lautstark gewünscht haben, bis die Band sich endlich „erbarmt hat“.

Fazit: Beide Bands zeigen enormen Spaß an ihrer Musik und sorgen mit ihren Songs für derbe Tanzmusik und Ohrwürmer. Für jeden, der dieses Liveerlebnis nicht miterleben kann, sind die Alben beider Bands auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

(Bericht: SKR | Fotos: SKR, Kevin Wirobski)