Freitag, 14. August 2015

Massendefekt (03.05.2014 – Hamburg, Logo)


Ein ausverkauftes Logo, eine tropfende Decke, zwei geniale Vorbands und ein totaler Abriss. Die Rede ist von Massedefekt!


Am 03.05.2014 führe die aktuelle Tour „Zwischen Gleich Und Anders“ die Band Massendefekt ins Logo, dem traditionsreichesten Rockclub Hamburgs.


Mit The Bandgeek Mafia und Radio Havanna holten sich Massendefekt 2 Vorbands auf die Bühne, die passender nicht hätten sein können. Mit Trompeten und Posaunen heizten die Jungs der Ska-Punk-Bank The Bandgeek Mafia dem Publikum so richtig ein, bevor die Punkrocker Radio Hanvannadas Logo in Hamburg so richtig zum kochen brachte. (Beide Bands sind übrigens derbe empfehlenswert und gehören ab jetzt zu meinem festen CD-Sammelsorium)


Noch bevor Massendefekt mit dem ersten Song so richtig loslegte, gab es für das Publikum kein Halten mehr. Die Mädels schmachteten um die Wette und für die Jungs war kein Platz zu eng zum pogen. Und mir wurde sehr schnell bewusst, warum das Logo auch „Hamburgs lauteste Sauna“ genannt wird. Ich habe mir meinen Platz in der ersten Reihe hart erkämpft und auch tapfer verteidigt. Trotz unzähliger blauer Flecken bin ich von dem Abend mehr als begeistert. Massendefekt haben mit ihrer Setlist quer durch ihre Alben und vor allem der neuen Scheibe „Zwischen Gleich Und Anders“ eine erstklassige Songauswahl zusammengestellt und sich gerade bei Favorits wie „Stadt der Engel“ und „Endlosschleifen“ direkt in die Herzen der neuen und alten Fans gerockt.


Hier und da reißt im Eifer des Gefechts dann auch schon mal eine Gitarrensaite. Oder auch zweimal. Kein Wunder, so sehr wie die Jungs auf der Bühne abgehen. Aber so kamen wir gleich noch einmal in den Genuss von „Überlebt“, da ein angespielter Song schließlich nicht einfach an der abgebrochenen Stelle wieder angesetzt werden darf! :) Ab und an habe ich mir Sorgen um meinen Hals gemacht, weil im Logo, dass eher eine breite Bühne als lang nach hinten heraus geht, jeder Crowdsurfer zwangsläufig mindestens 2 Mal an mir vorbegekommen ist. Aber „JA, WIR HABEN ÜBERLEBT“ :) Und ich bin beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei.


Fazit: Wenn ihr die Chance auf Karten habt und Massendefekt in eurer Nähe spielen, schaut auf jeden Fall vorbei! Mit dieser Punkrock-Musik würde auch ich „Singend durch die Hölle“ gehen!

Konzertbericht von Stefanie Kreft

http://toughmagazine.de/konzertberichte/massendefekt-03-05-2014-hamburg-logo/






 


Festivalbericht: Wacken Open Air 2015



Rain or shine.. selten trifft das Motto des W:O:A so den Nagel auf den Kopf wie dieses Jahr. Ja, das WATTEN, ehm Wacken Open Air 2015 war eines der extremsten Festivals, die ich bisher erlebt habe. Nach Starkregen und Sturm an den Tagen und Nächten vor Festival Opening habe ich ja das schlimmste befürchtet und ein paar Mal wäre ich fast von meinem Festivalbesuch abgekommen. Gerade, nachdem am Mittwoch vor der Anreise gewarnt wurde, alle anreisenden Festivalbesucher auf umliegende Parkplätze und Parkhäuser umquartiert wurden und das Festivalgelände unbefahrbar geworden ist. Dennoch habe ich mich Donnerstag morgen auf die Reise gemacht und war überrascht, wie gut ich durch den Checkin und auf den Parkplatz gekommen bin. Ausgerüstet mit Gummistifeln und Regenjacke habe ich mir zunächst einen Überblick über das Gelände verschafft. Was für eine Sauerrei. Der Regen hat alle Wege in Modder-Matschpampen verwandelt. Zu einer richtigen Wattwanderung fehlen tatsächlich nur die Wattwürmer.


Knietief im Modder bin ich durch Feld und Acker gewandert. Himmel, von den meisten Zelten war nicht mehr viel übrig oder sie waren im Matsch versunken. Die meisten Camper sind daher auch in ihre Autos umgezogen. Wirklich abschrecken konnte das Wetter trotzdem niemanden. So war das Infied beim Opener Konzert von Skyline auch gut gefüllt und die Stimmung ausgelassen. Und Schlammpackungen sollen ja auch gut für die Haut sein, oder? Generell wird das Line Up des Festivals immer bunter und hatte für Metalfans genauso viel zu bieten wie für Klassikfans oder Folkmusic-Hörer. Beeindruckend war die Kombination bei U.D.O with Bundeswehr Musikkorps, Metal trifft auf Klassik. Highlights am Donnerstag waren auf jeden Fall der Auftritt von In Extremosowie der Auftritt von TSO und Savage, die gleichzeitig auf True Metal Stage und Black Metal Stage spielten und ein spektakuläres Bühnenbild abgaben. Ich gebe zu, für mich Schön-Wetter-Freund ging es danach nach Hause in die warme Badewanne um meine Frostbeulen loszuwerden. Ich dachte wirklich, dass ich das norddeutsche Wetter mittlerweile gewohnt bin, aber ich war doch eines der wenigen Weicheier, die dem Wetter nicht standhalten konnten. Wogegen die meisten Wackinger tatsächlich das Wetter in Kauf nahmen und sich vom Regen kein bisschen abhalten lassen haben.


Am Freitag ging es für mich in neuer Frische dann erneut zum Festival. Dieses Mal dauerte die Anfahrt ewig, weil sämliche Autos sich bei dem Versuch auf den Parkplatz zu fahren, festfuhren und vom Schlepper rausgezogen werden mussten. Hach, wie schön, dass ich ständig aus Faulheit mit Winterreifen unterwegs bin. Glücklicherweise zeigte sich das Wetter tatsächlich von einer netteren Seite und ab und an ließ sich doch wirklich mal die Sonne blicken. Mit Epica, Sepultura, Crossplane, Stoneman und so weiter, wurde der Wacken-Nachmittag zu einem wirklich entspannten Metalerlebnis. Kleines Highlight des Tages für mich: Der Auftritt von Kärbholz auf der Headbanger Stage im Zelt. Wahnsinn, wie viele Kärbholz-Fans sich hierzu versammelt hatten. Die Masse drängte sich nicht nur dicht an dicht im Zelt sondern ebenso auf dem Gelände vor dem Eingang. Meiner Meinung nach, wird es für die Band wirklich Zeit, das Zelt zu verlassen und auf die Partystage umzuziehen.


Nach der kleinen Rockeinlage ging es weiter mit Annihilator, Opeth und Oomph, später dann mit In Flames, Within Temptation und Ill Nino. Den krönenden Abschluss bildeten The Boss Hoss, bei dem die Menschenmasse ausgelassen feierte. Obwohl ich persönlich ja immer noch rätsel, was die Band auf der True Matel Stage zu suchen hat. Versteht mich nicht falsch, ab und an höre ich die Jungs ganz gern, aber für mich sind sie beim W:O:A genauso fehl am Platz wie „Come-And-See-My-Laptop“-DJs ala Guetta und Co. Allgemein habe ich oft gehört, dass den eingefleischten Metalfans die Qualität des Line Ups verloren geht und Stimmen laut werden, dass das W:O:A seine besten Zeiten bereits hinter sich hat. Ich als treuer Rockfans bin dageben schon froh, wenn mir überhaupt mal eine Band etwas sagt, die auf der Bühne steht. Für mich ist und bleibt das Festival dennoch Kult, weil es das spezielle Wacken-Feeling kein 2. Mal auf der Welt gibt. Hierzu empfehle ich übrigens auch jedem, mal durch die „Mainstreet“ des Dorfes Wacken zu flanieren. Ein ganzes Dorf im Metalfieber. Der Wahnsinn! So, auch Freitag Abend bin ich wieder nach Hause in mein warmes Bett gedüst (ja, ihr dürft mich auslachen). Dieses Mal aber hauptsächlich aus dem Grund, weil ich mich böse am Knöchelt verletzt habe und ich befürchtete, am nächsten Tag gar nicht mehr laufen zu können…


Der Samstag, mein Bein einbandagiert und mit Panzertape in einen festen „Gips“ verwandelt, war der schönste Tag des Festivals, sowohl durch Wetter als auch durch Line Up. Die Sonne strahlte aus vollster Kraft, sodass schon vormittags die ersten mit krebsroter Haut und fettem Sonnenbrand kämpften. Diesen Sommertag hatte nach den Strapazen der letzten Woche wohl niemand mehr erwartet. Und endlich bildete sich mir auch wieder der gewohnte und geliebte Wackenanblick! Lauter schwarz gekleidete Menschen. (Die letzten Tage waren mir viel zu bunt, aber eine schwarze Regenjacke und Gummistiefel hat nun mal nicht jeder) 


Kataklysm und Powerwolf ließen es schon zur Mittagsstunde so richtig krachen. Unbedingt ansehen wollte ich mir auch Danko Jones, dem ein Ruf der verrückten Extraklasse auf der Bühne vorauseilte. Ok, Sänger Danko wirkte nicht annährend so durchgeknallt wie so oft beschrieben, dennoch war der Auftritt richtig gut. Der absolute Knaller und für mich auch der definitiv beste Act des Festivals war Sabaton. Band, Songs, Show, Publikum… alles war einfach perfekt. Das einzige, was richtig übel war, waren die Soundprobleme am Anfang der Show. Der Druck fehlte, dabei muss man Metal doch LAUT hören.



Direkt auf Sabaton folgte der Auftritt von Judas Priest. In der Schule hat uns unser Religionslehrer immer gewarnt: Wer Judas Priest und Iron Maiden hört, kommt in die Hölle. Ich konnte mir also auf keinen Fall die Chance auf diesen Liveauftritt entgehen lassen. Die Wanderung von Black Stage zu True Matel Stage war dafür ein echter Höllengang. Durch den nun nicht mehr flüssigen Modder, der jetzt klebte wie Kaugummi, blieb jeder stecken, verlor mindestens einmal einen Schuh oder landete auf allen Vieren im Matsch. War ich froh, als ich endlich meinen Platz von der Bühne gefunden hatte. Der Auftritt war gut, reichte aber um Längen nicht an Sabaton heran. Immer wieder spannend, ja und fast romantisch, ist der Moment, wenn es dunkel ist und der riesige Schädel zwischen Black Stage und True Metal Stage angezündet wird und in Flammen erstrahlt. Das muss man auf jeden Fall einmal im Leben gesehen haben! Mit Santiano und Subway to Sally war das Festival dann auch schon wieder in den letzten Tönen. 


Und während in der Nacht von Sonntag auf Montag schon der Ticketverkauf für das nächste Wachen Open Air startet (Redaktion: Das Festival ist bereits wieder ausverkauft!), kuriere ich zu Hause mein verletztes Bein und den Muskelkater in jeder Faser meines Körpers. Fest steht: auch 2016 bin ich definitv wieder dabei, wenn es heißt FASTER HARDER LOUDER WACKEN! Dann übrigens mit Blind Guardian, Callejon, Dragonforce, Ministry, Steel Panther, Therion, Axel Rudi Pell, Orphaned Land, Borknagar, Kylesia und Legion Of The Damned. See you in Wacken! Rain or Shine!


Festivalbericht von Stefanie Kreft

Fotos: Stefanie Kreft


Erschienen: http://toughmagazine.de/konzertberichte/festivalbericht-wacken-open-air-2015/

Sonntag, 9. November 2014

Gold Team Designs

Gerade habe ich einen Scrap Blog gefunden mit mega extrem hammer süßen Kits! Schaut euch das mal an:

Gold Team Designs






Im Shop findet man übrigens zur Zeit 20 - 50% auf die Artikel

Sonntag, 19. Oktober 2014

Spooky Night by Bel Scrap

Ich liebe die Kits von Bel Scrap und habe mich sofort in ihr neuestes Kit verliebt! Schaut selbst:




Donnerstag, 24. Juli 2014


Oh je, Angi Desings hat gerade ein Promo Special bei Digital Crea.... und ich hab zugeschlagen *rotwerd*

Aber wer kann bei solch tollen Kits schon widerstehen? Ist doch egal, Christmas geht auch im Sommer :)